Sonntag, 31. Mai 2009

The Tokyo Tower and Shocking Shinjuku

Hello Everybody,
Heute waren wir mit Hiro und Kouichi in Roppongi den Tokyo Tower besichtigen.
Natuerlich waren wir auch oben.
Der Fahrstuhl war innerhalb von wenigen Sekunden oben. Auf der zweiten Aussichtsplattform haben wir jede Menge Fotos von Tokyo im Regennebel gemacht.
Auf der ersten Aussichtsplattform gab es Glasboeden durch die man nach unten gucken konnte.
Wir waren auch alle sehr sehr stolz auf Nezumi-chan weil sie Ihre hoehenangst ueberwunden hat und sich auf einen der Glasboeden stellen konnte.

Nach dem wir im Tokyotower nochmal Baskin Robbins 31 Icecream gegessen hatten ging es weiter nach Shinjuku wo wir eine der schockierenden Seiten Japans entdeckten.
Tierlaeden mit Welpen und Kaetzchen in 30 x 30 cm grossen Terrarien. Fuer die Hunde war es noch schlimmer als fuer die Katzen. Wirklich hart.

The very original taste of Japan

Hello everyone,

Mein Treffen am Abend hat leider nicht geklappt, dafuer war ich in Shinjuku Ramen Essen, das war auch okay.

Am naechsten Tag waren wir wieder mit Tadashi unterwegs.
Der gute war voellig planlos.
Wir mussten immer mindestens 10 Mal im Kreis laufen bis wir gefunden hatten wo wir hin wollten.
Ein wenig nervtoetend.
Japaner muessen scheinbar IMMER einen Plan von allem haben.
Jedenfalls, nach viel suchen und suchen und suchen fanden wir dann den Imperial Palast in den wir leider nicht rein durften. Alle Tore sind zugesperrt. Aber der Park davor war auch sehr schoen.
Nach diesem doch relativ kurzen intermezzo machten wir uns auf den Weg noch Roppongi um ein Handy zu kaufen. Man MUSS in diesem Land einfach ein Handy haben vor allem wenn man so viele Leute trifft wie wir. Vor allem muss man aber eins haben, dass auch in Japan funktioniert. Deutsche Handys kriegen auf dieser Seite der Weltkugel naemlich keinen Empfang.
Das Handykaufen an sich ist eine komplizierte Sache. Wir mussten erstmal einen Laden finden in dem die super billigen Prepaid Handys noch verkauft wurden. In zwei Geschaeften waren sie ausverkauft. Schliesslich wurden wir aber fuendig und mussten erst ein Formular ausfuellen und dann 30 minuten warten. Dann nochmal 30 minuten. Und dann konnte ich mein Handy endlich mitnehmen. Kaum waren wir kurz darauf im Bahnhof angekommen wurden wir von einem Jungen namens Hirotomo angesprochen er ist 19 und geht auf die teuerste beste Universitaet in Tokyo. Eine Privatuni. Er studiert Englisch, also hatte ich seine Handynummer direkt sicher.
Wir treffen ihn vielleicht Montag.
Danach durften wir bei Tadashis Eltern Tempura zu abend essen. Teilweise sehr gruselig und anstrengend weil wir gute Miene zum boesen Spiel machen mussten, dafuer haben wir aber Edamame fuer uns entdeckt.
Allerdings waren wir froh als wir gehen konnten, weil wir beide wirklich muede waren und das Haus von Tadashis uebrigens sehr netten Eltern mitten in der Pampa lag.

Freitag, 29. Mai 2009

Grey Tops and Shimokitazawa

Hi everybody.
Gestern konnte ich nichts in den Blog schreiben, da der Tag wortwörtlich ins Wasser gefallen ist.
Heute jedoch gibt es wieder ein zwei kleine Beiträge.
Auch heute war das Wetter sehr grau und regnerisch, wozu ich sagen muss, dass japanisches Regenwetter nicht mit dem deutschen zu vergleichen ist.
Der Regen ist sehr weich und sieht es aus als würde es Bindfäden regnen, fühlt es sich an wie leichtes nieseln.
Der Himmel wird nicht dunkel sondern bleibt ganz hellgrau und das ganze Wetter ist nicht so erdrückend.
Nass ist es aber ja leider trotzdem.
Nezumi ist schon auf dem Weg zu Tadashi während ich noch zuhause Zeit habe den Blog zu schreiben.
Vielleicht, aber nur vielleicht, treffe ich mich nachher noch mit einem Freund von Nobu, aber das steht noch nicht fest.

Heute waren wir auf Empfehlung von Nobu in Shimakitazawa, einem Stadtteil westlich von Shinjuku, einkaufen.
Nobu hatte erzählt, dass es dort für wenig Geld viel zu kaufen gibt und das kann ich nur bestätigen. Wir haben uns heute aufs CD shopping beschränkt. Nach zwei CD-Läden waren wir mit 24 CDs und DVDs für zusammen etwa 100 Euro bepackt. Neue Alben von Bands deren CDs in Deutschland nicht, oder nur für sehr viel Geld erhältlich sind. So kosten Gackt oder Tohoshinki DVDs bis zu 70 Euro von den Nightmare, hide, L'arc en Ciel und Kat-Tun Alben mal ganz geschwiegen.
Die CDs kosten in Shimokita im Laden teilweise nur 100 bis 260 Yen was etwa 0,75 - 2,00 € Entspricht. Für die nagelneue Tohoshinki DVD haben wir 4500 Yen (37Euro) ausgegeben und auch das ist noch ein Schnäppchen.
Wir haben also richtig abgestaubt.

Jetzt fragt man sich, warum hat das Kind Grey Tops in die Titelzeile geschrieben wenn es doch nur um Shimokita ging.
Ja, die Sache mit den grauen Oberteilen.
Eine lustige und erstaunlich richtige Entdeckung von Nezumi und mir.
Japanische Jungs mit grauen Oberteilen sidn zu 89% die hübschesten die man so findet. (neben denen im Anzug/Schuluniform)

Grade habe ich erfahren, dass ich den Freund von Nobu um 7:30 am Minami-senju South gate treffe. Gut zu wissen.
Dewa.
Mata ne.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Akihabara Electro City

Unter der Leitung von Nobu hatten wir Akihabara Electro City innerhalb von 15 Minuten zu Fuß von Ueno aus erreicht.
Und im Ernst, Electro City, trifft den Nagel auf den Kopf. Blinkende, leuchtende, knallbunte Schilder überall. Auf den Straßen die berühmten Maids die Zettelchen verteilen. Elektronikläden bis unter die Decken aller 8 - 10 Stockwerke voll gestapelt mit neuster Technik, Spielen und Krimskrams. Eine sinnlose Erfindung jagt die Nächste, von wunderschönen Kuchen und Torten aus Plastik bis hin zu Reihenweise Automaten (ähnlich den Kaugummiautomaten) aus denen man kleine Figürchen und anderen Kram ziehen konnte.
Alle zwei Meter schmettert einem eine neue Melodie entgegen (wie so oft in Tokyo) und die vielen Farben und Schilder überreizen die Augen bis zum Gehtnichtmehr.

In den CD-Läden, in denen es leider auch sehr viel englische Musik gab, haben wir richtig abgestaubt. Nicht nur, dass die japanischen Rock/Pop-CDs hier natürlich viel billiger sind als in Deutschland, nein , man kriegt auch noch Poster oder Aufkleber dazu geschenkt. Kein vergleich zur Servicewüste Deutschland.

Mit drei neuen CDs und einem Paar 120 cm langen Strümpfen für 3 Euro im gepäck ging es dann zurück nach Ueno zum Ramen essen.
Auch hier funktionierte das ganze wieder mit Automaten, aber mit unserem Übersetzer (der selbst kaum Englisch sprach) war das alles kein großes Problem mehr.

Und jetzt, sind wir froh das wir zuhause sind.
*müde*
Oyasumi nasai!

Ueno City and the Chaos of drawing Money

Wir waren also in Ueno City angekommen.
Eine wirklich schöne, bunte und pulsierende Stadt in der wir uns ohne Zweifel ohne Nobu verlaufen hätten. Obwohl ich mir fast sicher bin, dass auch er zwischendurch nicht sicher war wo wir waren.

Allerdings zeigte er uns einen Markt, der sich ewig lang über die Straße zieht. Auf diesem Markt gibt es von Klamotten bis zu Obst alles für wenig Geld zu kaufen. Wer also vor hat shoppen zu gehen ist in Ueno genau richtig. Auf den Straßen wird einem auch überall etwas zum Probieren angeboten, grüner Tee und Maronen.
Nobu war so lieb uns alles zu zeigen, was wir gern kaufen wollten. Selbst nach Highheels und Kleidern hat er für uns gesucht.

Wir waren in einem 6 Stöckigen Kaufhaus in dem es wirklich alles an Klamotten gab, größtenteils für erschwingliche Preise. Im obersten Stockwerk gab es Restaurantes in denen wir großartiges Parfait gegessen haben. (Fotos folgen Freitag.)

Dann ging es darum, das eigentliche Hauptthema anzuschneiden. Geld abheben von japanischen Automaten mit einer deutschen EC Karte. Nobu hat uns von Bank zu Bank geführt und immer für uns gefragt, wo wir einen Maestro-tauglichen Automaten finden. Glück hatten wir dann in der dritten und letzten Bank wo uns eine Angstellte sagte, dass wir einen solchen Automaten in einem Postoffice oder einem 7/11 finden würden. In einem Postoffice hatten wir dann tatsächlich Glück und Geld ziehen war leichter als gedacht.

Mit neuem Geld bewaffnet ging es weiter nach Akihabara Electro City.

The Ueno Zoo

Hi Everybody,

Heute haben wir uns mit Nobu-san in Ueno getroffen. Gut das er uns gefunden hat, denn wir hätten ihn sicher nicht erkannt. Nachdem wir eine weile mit ihm zusammen planlos in der Gegend rum gelaufen sind haben wir uns schließlich entschieden in den Zoo zu gehen, auch wenn ich glaube er fand das etwas kindisch.
Der Ueno Zoo lohnt sich auf jeden fall bei einem Eintritt von 600 Yen (etwa 4,50€) gibt es eine Menge zu sehen.
Fotos gibt es hier.
http://s170.photobucket.com/albums/u243/Bloody-Reality/Ueno%20Zoo/?

Danach sind wir mit ihm in die City von Ueno gegangen.

Dienstag, 26. Mai 2009

Akihabara

Electric City haben wir natürlich nicht gefunden.
Wir dachten nämlich ganz Akihabara wäre Electro City, dem ist aber nicht so. Es gibt im Bahnhof einen Ausgang der eben so benannt ist. Doch blind und ständig abgelenkt wie wir sind haben wir diesen natürlich nicht gesehen und haben den Central Exit genommen der uns in die, nachts ziemlich dunkle, Mitte Akihabaras führte.

Doch auch das war natürlich nicht umsonst denn dort haben wir eine neue und für Japan typische Restaurant Technik gefunden.

Erst, dauerte es eine Weile bis wir ein Ramen Restaurante gefunden hatten, doch das bestellen der Nudeln war nicht so einfach wie gedacht.
Hier gibt es nämlich im Eingang eines jeden Restaurantes erstmal einen Automaten an dem man die Nudeln bezahlt die man gerne hätte und dafür ein kleines Kärtchen bekommt auf dem (wahrscheinlich) draufsteht was man bezahlt hat.
Das legt man dann vorne auf die Theke und bekommt sein Essen gemacht.
Das ist solange kein Problem wie man vor dem Laden gucken kann, was es zu Essen gibt, in den meisten Schaufenstern vor Restaurantes stehen ja die angebotenen Speisen aus Plastik zum ansehen bereit, sobald aber eben diese Schaufenster fehlen, stellt sich das bestellen für einen Gaijin der kaum Kanji lesen kann als echtes Problem dar.
Da bleibt nicht viel als weiter zu suchen, eine japanische Begleitung oder viel viel Glück.


Morgen treffen wir uns mit einem unserer Bekannten (Nobu) in Ueno. Mal gespannt wie das funktioniert.

Biss dann
Tora